Neues Sudwerk vom Chiemsee an den Simssee

SIMSSEER investiert in neue Brauanlage

Vier Jahre nach der Gründung vergrößert die SIMSSEER Braumanufaktur ein weiteres Mal ihre Brauanlage und setzt auch hierbei auf einen regionalen Produzenten.

Alles fing ganz klein an, als die SIMSSEER Braumanufaktur 2017 in Stephanskirchen gegründet wurde. So braute man das erste Bier in einer Doppelgarage auf einem 150L-Sudwerk und das kam so gut an, dass man die Produktionskapazitäten bereits im ersten Jahr erweitern musste. Eine 500L-Brauanlage wurde angeschafft und ein junger Braumeister angestellt. Insbesondere regional erlangten die unfiltrierten SIMSSEER Frischbiere schnell an Bekanntheit. Seit der Auszeichnung mit dem European Beerstar in Bronze im Jahr 2020 konnte die Brauerei aber auch überregional einen festen Kundenstamm hinzugewinnen. Mittlerweile führt das Unternehmen fünf verschiedene Biersorten im Sortiment, darunter ein Helles, ein Pils, ein Weißbier und zwei alkoholfreie Biersorten.

Im Zuge des Umzugs an den neuen Produktionsstandort in der Krottenhausmühle entschloss sich die SIMSSEER Braumanufaktur dazu, ein weiteres Mal in eine neue, größere Brauanlage zu investieren. Da Regionalität ein grundlegendes Anliegen der SIMSSEER Braumanufaktur ist, vertraut sie beim neuen Sudhaus auf die Technologie sowie die langjährige Kompetenz des Brauerei Herstellers Caspary aus Chieming. Die neue Brauanlage fasst 2000 Liter und überzeugt durch technologische Innovation und Energieeffizienz. So ist die Simsseer Braumanufaktur eine der ersten Brauereien weltweit, bei der ein neuartiges Oloid-Rührwerk zum Einsatz kommt. Diese Rührtechnik basiert auf einer dreidimensionalen, impulsartigen Taumelbewegung eines Rührkörpers, des Oloids. Neben höchster Energieeffizienz  sorgt dies für eine sehr schonende Durchmischung der Maische ohne die durch herkömmliche Rührflügel verursachten Scherkräfte. So werden die biologischen Fermentationsprozesse während des Brauvorgangs optimal unterstützt und der Geschmack weiter verbessert.

Ein herzliches Dankeschön gilt den Familien und Mitarbeitern der Firmen Caspary und Pöschl aus Chieming, Leitner Autokran aus Traunreut und Baggerbetrieb Strasser aus Riedering, mit deren Unterstützung  das neue Sudwerk und die Gär- und Lagertanks „vom Chiemsee an den Simssee“ transportiert wurden.